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[ KB ] Über Algen in Aquarien (Teil 3)


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Autor Mitteilung
Admin
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Anmeldungsdatum: 08.10.2004
Beiträge: 327


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: #   BeitragVerfasst am: 13.02.2006, 22:41    Titel: [ KB ] Über Algen in Aquarien (Teil 3) Antworten mit Zitat

Kategorie: 6 Süßwasseraquarium
Typ: Allgemein

Abhandlung Name: Über Algen in Aquarien (Teil 3)
Autor: Admin
Beschreibung: von Erich Biermann (EWB)

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czevak
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Anmeldungsdatum: 15.02.2005
Beiträge: 1010


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: #   BeitragVerfasst am: 13.02.2006, 23:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Erich,

wow! *applaudier*
Wieder mal ein absolut toller Bericht.

Zum Mixotrophie-Thema kann ich sagen, dass neben der erwähnten ("tierchenhaften") Euglena auch Chlorella zur heterotrophen Energiegewinnung im Stande ist. (Nur zur verdeutlichung dass auch "Algen" ohne erkennbarem "Mund" dazu fähig sind. Winken )
(Im Konkreten Beispiel wurde die Wachstumsrate von Chlorella durch Zusatz von Essigsäure als C-Quelle vervielfacht. Hier der Link:
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)

Wenn ich also recht verstehe, erleichtert die Strömung den Algen die Aufnahme von Nährstoffen. Liegt das an einer geringeren verarmung der aufgenommenen Nährstoffe um die Alge, da die Strömung diese quasi sofort nachliefer?

Zitat:
Das nach einer Algenblüte immer hohe Werte dieser Parameter zu messen sind, ist Zweifelhaft.


Wenn die Algen dann nach der Blüte zerfallen schon. Mr. Green

Gruß Mario. Winken

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Anton_Gabriel
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Anmeldungsdatum: 08.10.2004
Beiträge: 3464


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: #   BeitragVerfasst am: 13.02.2006, 23:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ja - dass die Strömung einfach die Nahrungsversorgung von Algen verbessert und so fördert, hab ich schon seit langer Zeit angegeben, weil der andere Grund: höherer Sauerstoffgehalt - ja sowieso nie haltbar ist; der Sauerstoffgehalt am Filterausgang ist bis zu 1 mg/l tiefer als am Filtereinlauf !

MfG Anton

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W9347
Chemiemuffel




Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 46


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: #   BeitragVerfasst am: 14.02.2006, 08:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe jedemenge Bücher über die Aquaristik zuhause liegen.
Doch das was man hier lesen kann steht in keinem Buch!!! Sehr glücklich Sehr glücklich Sehr glücklich

Da muß ich mich noch warm anziehen und viel LESEN.

Danke Oliver

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nicolleen
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Anmeldungsdatum: 01.12.2004
Beiträge: 2193


Status:


: #   BeitragVerfasst am: 14.02.2006, 09:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

wieder ein aeusserst spannender bericht und sehr gut geschrieben!

das krause-buch findest du uebrigens fast in jedem zoogeschaeft oder hornbach. ist nicht so umfangreich, da kannst du im geschaeft drin blaettern.

lg
niki

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Anton_Gabriel
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Anmeldungsdatum: 08.10.2004
Beiträge: 3464


Status:


: #   BeitragVerfasst am: 14.02.2006, 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Also ein paarmal muss ich mir die 3 Abhandlungen ja noch "geben" - jedenfalls räumt dieser sehr interessante und fundierte Bericht ordentlich mit vielen Pauschalmeinungen auf.
Bestätigt z.B. meine Messungen betreffend Algen an/bei Wasserbewegung.

Was der Bericht natürlich nicht geben kann ist ein Rezept gegen Algen - was ich lesen kann, darf man sich getrost Lichtexperimente und die übliche Phosphat/Nitrat Reduzierung an sich eher sparen - das allein macht es nicht aus - viel zu vielschichtig.

Zu Algen hab ich einige Beobachtungen, die ich in den Abhandlungen noch nicht vollständig einordnen kann und nachvollziehbar sind.

1.) Ozonisieren und damit Anhebung des Redoxpotentials (und nebenbei Oxidierung von fast allen Spurenelementen) bewirkt ein intensives Grünalgenwachstum von Fadenalegen, welches erst durch eine wochenlange Aussetzung von Ozon wieder zurückgeht.

2.) Absenkung des Redoxpotentials bewirkt fast programmierbar die Entstehung massenweiser "Blaualgen". Das kann man in "vergammelten" und belasteten Aquarien herbeiführen und typischerweise beim Neueinrichten, wo nach Befüllen das hohe Redoxpotential des Füllwasser innerhalb kurzer Zeit durch organische Belastung und stockende Nitrifizierung einen Abwärtsprung durchmacht. Typischerweise lässt sich diese Massenvermehrung der "Blaualgen" neben etwas Lichtenzug durch intensive Anhebung des Redoxpotentials (mehrere Wasserwechsel und Reduktion der Belastung des Wassers durch Absaugung von Mulm und Algenresten etc.) fast schlagartig und nachvollziehbar abstellen.

Die Redoxmessung erfolgte chemisch.

Diesen Effekt der Redoxabhängigkeit beschrieb schon Hückstedt für Salzwasser und ist im Süßen ähnlich reproduzierbar.

So - andere Effekte demnächst.

LG Anton

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W9347
Chemiemuffel




Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 46


Status:


: #   BeitragVerfasst am: 14.02.2006, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Was für ein Buch?
Weist den Namen?

Danke Oliver

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Anton_Gabriel
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Anmeldungsdatum: 08.10.2004
Beiträge: 3464


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: #   BeitragVerfasst am: 14.02.2006, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

Weiss nicht obs gemeint ist:

Aquariumchemie und Aquariumtechnik von Guido Hückstedt - gibt es wenn nur antiquarisch und ist in manchen Fällen schon überholt (z.B. Einheitswasser) und in weiten Bereichen ein Gustostückerl.

MfG Anton

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Jürgen
Giftmischer
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Anmeldungsdatum: 12.11.2004
Beiträge: 826


Status:


: #   BeitragVerfasst am: 14.02.2006, 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Anton,
auf das Einheitswasser nach Hückstedts Rezeptur bin ich erst gestern wieder in einer Bio-Doktorarbeit gestoßen. Das tauchte als stand. Haltungswasser für Tierversuche auf.
Hückstedts Bücher finde ich einfach wunderbar, köstlich! geschrieben und hochinformativ. Wer die nicht hat, kann sich gar nicht ernsthaft mit Aquarienchemie auseinandersetzen.
Hi Erich,
war etwas anstrengend all die vielen Fremdwörter in Deiner Abhandlung zu lesen. gg
Gruß
Jürgen

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Howy
Giftmischer
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Anmeldungsdatum: 27.12.2004
Beiträge: 492


Status:


: #   BeitragVerfasst am: 14.02.2006, 23:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

ich habe meine von Amazon. Gibts da ab und an schon für 2-3 Euro.
Muss Jürgen zustimmen, wunderbar geschrieben. Mr. Green

Gruß Helmut

_________________
"Es gibt viel Unerklärtes auf der Welt, die Wissenschaft ist dazu da, das es so bleibt."

OttoWaalkes

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Anton_Gabriel
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Anmeldungsdatum: 08.10.2004
Beiträge: 3464


Status:


: #   BeitragVerfasst am: 14.02.2006, 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

Ja - hab nie wieder so locker Zusammenhänge vermittelt bekommen. Nachdem meine Originale schon ganz zerfleddert waren, hab ich sie schon ein zweites Mal erstanden > sind fast neu.

LG Anton

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nicolleen
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Anmeldungsdatum: 01.12.2004
Beiträge: 2193


Status:


: #   BeitragVerfasst am: 14.02.2006, 23:45    Titel: Antworten mit Zitat

hi!

Anton_Gabriel hat folgendes geschrieben:
und in weiten Bereichen ein Gustostückerl.


unbedingt!

hier mein lieblingszitat:

Zitat:
Die im Wasser vorhandenen Ionen besitzen elektrische Ladung, d.h. sie haben entweder ein Elektron oder auch mehrere Elektronen mehr als Protonen oder umgekehrt. Ein Molekuel wird als elektrisch neutral bezeichnet, weil negative und positive Ladungen im Gleichgewicht sind.
Man kann sich das so vorstellen: Wenn man die Parteilosen, die keine eigene Meinung haben, aufscheucht und in eine andere Umwelt zwingt, in der sie sich dauernd bewegen muessen, gruenden sie alsbald zwei Parteien; nach den bisherigen historischen Erfahrungen ist die eine Partei dafuer, die andere dagegen. Hin und wieder treten Spassvoegel auf, die dann die Partei der radikalen Mitte gruenden - das sind die Molekuele und alles zusammen ist kurz gesagt, das Prinzip der elektrolytischen Dissoziation.


ROFL

lg
niki

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Anton_Gabriel
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Anmeldungsdatum: 08.10.2004
Beiträge: 3464


Status:


: #   BeitragVerfasst am: 14.02.2006, 23:48    Titel: Antworten mit Zitat

Boahhh - lol ... jahh - oder warum der Kescher leuchtend grün ist ? Dass sich die Fische vor der herannahenden Gefahr rasch in Sicherheit bringen können.

LG Anton

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Jürgen
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Anmeldungsdatum: 12.11.2004
Beiträge: 826


Status:


: #   BeitragVerfasst am: 14.02.2006, 23:58    Titel: Antworten mit Zitat

*schwärm*
Der Heizer:
"Viel gefährlicher ist die Beschädigung und der Klebeeffekt. Dies führt zur Überhitzung und die vorher munteren Fische werden durch thermische Eiweißaufspaltung in einen kolloidalen Zustand überführt, stinken und sehen unansehnlich-schlüpfrig aus."

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nicolleen
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Anmeldungsdatum: 01.12.2004
Beiträge: 2193


Status:


: #   BeitragVerfasst am: 15.02.2006, 00:06    Titel: Antworten mit Zitat

ROTFL.... ja super....!

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Anmeldungsdatum: 10.03.2005
Beiträge: 674


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: #   BeitragVerfasst am: 16.02.2006, 17:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leute

Erst mal vielen Dank für die Blumen und das Interesse.

@Mario

Ja. Ich hatte nur ein paar Beispiele genannt. Mixotrophie, Heterotrophie, Auxotrophie sind weit verbreitet unter den Algen. Vielleicht geh ich im nächsten Artikel ein bisschen genauer drauf ein, wenn du willst.

Was die Gründe für die Wirkung der Strömung betrifft, so kann ich auch nur Vermutungen anstellen und würde auf das gleiche tippen. Übrigens haben reine Kulturen des Periphytons Halbsättigungskonstanten weit unter 60µg/l. In stehenden Gewässern sind es sicher mehr als 60µg/l. Das alles ist im Zusammenhang mit der Wichtigkeit des Periphytons für die Phosphorrückhaltung in Gewässern von Dodds, W.K. (2003) THE ROLE OF PERIPHYTON IN PHOSPHORUS RETENTION IN SHALLOW FRESHWATER AQUATIC SYSTEMS, J. Phycol., 39, 840–849 beschrieben. Über diesen größeren Zusammenhang kann ich auch gern noch mehr sagen....vielleicht um mal vor Augen zu führen, was ein Algenteppich im Aq alles so leisten könnte. Mr. Green

@Anton

In punkto Ozonisierung kann ich mal nachschauen, was es da für Effekte auf Algen gibt.

Blaualgen und Redox ist mit in die Liste aufgenommen und wird im nächsten Artikel behandelt. Stimmt nämlich. Da sag ich auch gern, wieso.

@Oliver

Nicht in Aquarienbüchern. Ich häng im nächsten Artikel oder auch schon vorher wenn gewünscht eine Liste der Papers an, denen das Wissen zu entnehmen ist.

@Nikki

Da schau ich mal rein, wenns mir über den Weg läuft. Ich finds immer wieder interessant, wo die Sachen alle herkommen, die man "sich so erzählt" Winken

lg

Erich

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Anmeldungsdatum: 10.03.2005
Beiträge: 674


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: #   BeitragVerfasst am: 16.02.2006, 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

@Anton

Zu der Sache mit dem Ozon hab ich noch eine Frage. War das in einem bepflanzten Aquarium. Wenn ja, waren es viele Pflanzen und welche....

Danke.

lg

Erich

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Anton_Gabriel
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Anmeldungsdatum: 08.10.2004
Beiträge: 3464


Status:


: #   BeitragVerfasst am: 16.02.2006, 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Erich,

Das Aquarieum war relativ dich bepflanzt mit grossen Amazonaschwertpflanzen, dichter Teppich Cryptocorynen und etlichen Vallisnerien - also einfache Pflanzen - kein CO2 und kein Extradünger. Ich führe die Effekte auch auf den Redoxwert zurück.

LG Anton

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Howy
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Anmeldungsdatum: 27.12.2004
Beiträge: 492


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: #   BeitragVerfasst am: 18.02.2006, 00:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Erich,

ich hätte auch eine Frage zu Blaualgen, die mich brennend interessiert.
Und zwar folgendes:

Ich habe ein wirklich gut bepflanztes Aquarium und ich denke auch, dass ich einen höheren Redoxwert als "normale" Gesellschaftsaquarien habe (Das hat auch Anton bei seinem Besuch bei mir gedacht).
Ich habe auch sehr großen Pflanzenwuchs, welcher wohl durch meine 400 Watt Lampe, der täglichen Düngerzugabe von 25 ml und CO2 Düngung hervorgeht.
Aber egal, wie auch immer die Pflanzen wachsen.....
Ich habe dadurch natürlich auch viele grüne Fadenalgen, unter anderem, weil ich das Licht einfach nicht höher hängen will und das irgendwie gehen muss.
OK, das ist normal, damit muss ich rechnen, die saug ich weg Smilie.

Aber:

Auf einigen Pflanzenspitzen, vorallem bei feingliedrigen Pflanzen (z. B. Myriophyllum aquaticum) bilden sich immer Blaualgen.
Die sitzen wirklich genau auf der Spitze und wenn ich die nicht absauge, machen die dann mit der Zeit die Pflanze kaputt, weil die an der Spitze das Wachstum verhindern.
Wie geht das also dann mit dem Redoxwert?
Solche prächtigen Grünalgen und doch kommen die Blaualgen durch?

Gruß Helmut

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OttoWaalkes

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Anmeldungsdatum: 10.03.2005
Beiträge: 674


Status:


: #   BeitragVerfasst am: 19.02.2006, 03:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen

@Anton

Danke für die Infos. Köpfchen arbeitet noch Mr. Green

@Howy

Harte Nuss, die du da präsentierst. Die Erklärung ist auch nicht viel einfacher.
Aber es ist schon auffällig, dass die Cyanos sich immer die gleiche Pflanze aussuchen und sich exklusiv auf dieser Pflanze aufhalten. Cyanobakterien lagern sich in Umgebungen mit hohem Redoxpotential gerne mit Bakterien zusammen die ihnen den Sauerstoff abnehmen. Zusätzlich scheiden Pflanzen auch gelöste organische Stoffe aus, welche das gesenkte Redoxklima unterstützen. Das pHänomen ist mir nicht unbekannt. Mein Nachbar hatte das gleiche Problem bei Limnophila sp. Vielleicht ist das Mikroklima bei feinfiedrigen Pflanzen besonders günstig. Die vergrößerte Oberfläche bildet ja auch ein größeres Volumen zwischen den Blattzellen. Das hat also wahrscheinlich mit dem berühmten Biofilm zu tun, in denen sich immer mehrere Spezies zusammenfinden, die sich auch gegenseitig positiv beeinflussen. Die Bakterien sind dann im Blaualgenkneuel, weshalb die Blaualgen über den Biofilm hinauswachsen können. Von Schwimmpflanzenwurzeln wird ja Ähnliches berichtet.

Dass das gerade bei Myriophyllum sp. passiert, die eigentlich bekannt für ihre allelopathischen Stoffe sind, überrascht mich eigentlich eher. Da könnt ich jetzt auch nur raten. Entweder ist es eine unempfindliche Blaualgenspezies oder die Pflanze hat am Ende sogar was davon. Zumindest eine Zeitlang. Stickstoffmangel im Becken?

lg

Erich

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